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LISA-H und LISA-CHE – Neue Bestimmungsmethoden

Auch in der Entwicklung neuer diagnostischer Verfahren hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren engagiert. Seit 2016 bietet die Dr. F. Köhler Chemie das mit dem Physikalischen Institut der Goethe-Universität Frankfurt entwickelte Heparin-Mess- gerät „LISA-H“* an. Damit kann der Anästhesist schon im OP-Raum den Heparinstatus des Patienten umgehend feststellen und mit der erforderlichen Menge an Protamin antagonisieren. LISA-H ermöglicht eine präzise Blutgerinnungskontrolle (Bestimmung des Heparingehalts im Blut) während und nach Operationen – eine sehr wertvolle Hilfe für Herzchirurgen im medizinischen Alltag.

Das Entwicklungsteam der Goethe-Universität Frankfurt und die Dr. F. Köhler Chemie wurden für ihre innovative Kooperation im Rahmen des 6. Hessischen Transferforums durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung mit dem Ersten Preis des „6. Hessischen Kooperationspreises 2013“ ausgezeichnet. Ausgeschrieben wurde der Hessische Kooperationspreis durch das TechnologieTransferNetzwerk Hessen (TTN-Hessen).

Weitere Informationen zum Hessischen Kooperationspreis und Heparin-Messgerät LISA-H:

http://www.ttn-hessen.de
 

http://www.htai.de

Aus diesem gemeinsamen Projekt entwickelte sich ein weiteres Gerät, LISA-CHE**, zur Bestimmung der Acetylcholinesterase- und Butyrylcholinesterase-Aktivität. Mit dieser völlig neuartigen Bestimmungsmethode kann das erhöhte Risiko für eine Neuroinflammation vorausgesagt werden. Ein weiterer erfolgversprechender Schritt bei der Frühdiagnostik von Delir, Demenz und Sepsis.

*LISA-H = Light Scattering Assay-Heparin, **LISA-CHE = Light Scattering Assay-Cholinesterase